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Marktstudien

Japan

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Länderbericht Japan

Länderbericht Japan (August 2019)

Der Markt für alkoholische Getränke in Japan (2020)

Durch das am 1. Februar 2019 in Kraft getretene Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union (EU) und Japan birgt der Abbau von sämtlichen Agrarzöllen, einschließlich der für alkoholische Getränke, großes Potenzial für den Markteintritt und das Wachstum deutscher Produzenten und Exporteure in Japan.

Das Marktvolumen des klassischen Biersegments nimmt aufgrund des geringeren Anklangs bei der jüngeren Bevölkerung weitgehend ab. Neben steigendem Verkauf von Craft-Beer findet sich ein Trend für bierähnliche Getränke wie malzreduziertes Bier (happoshu) und Bier der dritten Kategorie (daisan) wieder. Alkoholfreie sowie kalorienreduzierte Alternativen zu Bier bieten für deutsche Brauereien einen profitablen Nischenmarkt in Japan.

Der durchschnittliche Pro-Kopf-Konsum von Wein in Japan steigt. Gerade passend wurden durch das Freihandelsabkommen mit der EU ideale Grundvoraussetzungen für den Überseehandel geschaffen. Der Abbau der tarifären Handelshemmnisse ermöglicht es deutschen Winzern sich einen Kostenvorteil bei den preissensiblen Konsumenten zu verschaffen. Um den Konsumbedürfnissen gerecht zu werden, bietet es sich an neben alkoholfreien Varianten weiterhin biologische sowie zusatzstofffreie Weine zu exportieren. Gleichzeitig zeigt sich eine steigende Nachfrage nach kohlensäurehaltigen Getränken, darunter auch Schaumweine. Sekt stellt dabei eine optimale Alternative im mittleren Preissegment zu Prosecco und Champagner dar.

Im Segment der Spirituosen lässt sich ein steigender Umsatz verzeichnen. Neben der zunehmenden Bereitschaft der einheimischen Verbraucher für High-End-Produkte einen entsprechend Preis zu zahlen, liegt das vorrangig an der wachsenden Beliebtheit von fertiggemixten Cocktails in Dosen (RTD-Getränke) bei der jungen Bevölkerung. Durch das Gütesiegel "Made in Germany" haben deutsche Destillateure den hohen Qualitätsstandards der Japaner Genüge zu leisten.

Der Markt für alkoholische Getränke in Japan (Oktober 2020)

Der Markt für Landtechnik in Japan (2020)

Im Jahr 2019 importierte Japan Landmaschinen im Wert von über 630 Millionen Euro; davon stammten knapp 60 Prozent aus Europa. Die japanische Landwirtschaft ist jedoch noch relativ klein strukturiert und steckt mitten in einem Strukturwandel, der in anderen Industrieländern schon lange abgeschlossen ist. Agrarreformen sind auf dem Weg und werden weiter politisch forciert. Dies bietet in den einzelnen Teilmärkten für deutsche Landtechnikhersteller interessante Möglichkeiten. Positive Aussichten für einen Nachfrageanstieg an Landtechnik ergeben sich zudem aus dem forcierten Wechsel vom Nass-, auf den Trockenfeldbau, insbesondere bei Reis. Außerdem steigt die Zahl neuer und größerer Unternehmen in der Landwirtschaft signifikant.

Die vorliegende Marktstudie soll darlegen, welche Chancen und Potentiale der japanische Markt für Landmaschinenhersteller aus Deutschland bietet.

Der Markt für Landtechnik in Japan (Februar 2020)

Marktstudien aus früheren Jahren

Der Markt für deutsche Lebensmittel in Japan (Juni 2017)

Studie über den Markt für Süßwaren und Knabberartikel in Japan (Juni 2017)