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Länderberichte und Marktstudien Marktstudien

Südafrika

Der Markt für Rinderzucht (Rindersamen) in Südafrika

Marktstudie im Rahmen der Exportangebote für die Agrar- und Ernährungswirtschaft / Juni 2025

Südafrika bietet attraktive Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Anbieter aus der Rinderzuchtbranche. Das Land ist ein führender Rindfleischproduzent im südlichen Afrika, investiert zunehmend in genetische Verbesserung und zeigt eine hohe Importnachfrage bei Zuchtmaterial – insbesondere Rindersamen. Im Jahr 2024 betrug das Importvolumen rund 6,1 Millionen US-Dollar, vorwiegend aus den Vereinigten Staaten, Neuseeland und Kanada. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Technologie, Tiergesundheitslösungen und genetischer Diagnostik.

Neben einer wettbewerbsfähigen Landwirtschaft sind staatliche Förderprogramme, internationale Handelsbeziehungen und die Etablierung genetischer Standards zentrale Treiber der Nachfrage. Für deutsche  nbieter ergeben sich somit attraktive Möglichkeiten im Export von hochwertigem Rindersperma, innovativer Diagnosetechnik und praxisorientiertem Technologietransfer.

Der Import unterliegt klaren, wenn auch strengen Auflagen: Erforderlich sind unter anderem eine Veterinary Import Permit, DNA-Zertifikate sowie die Kooperation mit registrierten Züchterorganisationen. Der Markt bietet Potenzial für langfristige Partnerschaften, Technologietransfer und den Aufbau nachhaltiger Vertriebsstrukturen – insbesondere vor dem Hintergrund wachsender Anforderungen an Tierwohl, Klimaanpassung und moderne Fleischproduktion.

Der Markt für Rinderzucht (Rindersamen) in Südafrika (Juni 2025)

Der Markt für Fleisch in Südafrika (2021)

Marktstudie im Rahmen der Exportangebote für die Agrar- und Ernährungswirtschaft / August 2021

Südafrika ist mit einer Bevölkerung von etwa 58 Millionen Einwohnern eine der am weitesten entwickelten Volkswirtschaften Afrikas. Zudem stellt das Land einen attraktiven Exportmarkt für die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft dar.

In den letzten zwei Jahrzehnten führten das stetige Wirtschaftswachstum und zunehmende Durchschnittseinkommen zu einem rasanten Anstieg des Fleischkonsums. Durch sich stetig verbessernde Lebensstandards steigt insbesondere die Nachfrage nach proteinreicher Nahrung und chemiefreien (Bio-)Produkten, welche die lokale Produktion jedoch weit übersteigt. Das Wachstum bei Freiland- und Fair Trade-Lebensmitteln soll jedoch in naher Zukunft zu einem signifikanten Konsumanstieg von Biofleisch führen.

Der Geflügelkonsum macht jährlich rund 60 Prozent des gesamten Fleischkonsums (2,9 Millionen Tonnen) aus. Es ist das erschwinglichste und am meisten konsumierte Fleisch in Südafrika. Schweine- und Ziegenfleisch sind in Südafrika relativ unbeliebt. Schaffleisch hingegen wird als wesentlich akzeptabler angesehen und ist in Südafrika nach wie vor beliebt.

Die führenden Distributionskanäle für Fleisch sind HoReCa-Akteure und kommen größtenteils aus der EU (Deutschland) und Brasilien.

Eine detaillierte Kontaktübersicht steht den deutschen Exporteuren des Fleischsektors in der Studie "Der Markt für Fleisch in Südafrika" im Rahmen der Exportangebote für die Agrar- und Ernährungswirtschaft zur Verfügung.

Der Markt für Fleisch in Südafrika (August 2021)