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Exportförderung durch das BMELV – Warum?

Dr. Gerd Müller
Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Gerd Müller, Exportbeauftragter des BMELV

"Made in Germany" – das ist nicht nur ein Gütesiegel für Autos und Maschinen, auch unsere Produkte der Agrar- und Ernährungswirtschaft sind überall auf der Welt geschätzt.

Ein deutscher Landwirt erlöst inzwischen bereits jeden fünften Euro im Export, die deutsche Ernährungswirtschaft sogar jeden vierten Euro – Tendenz steigend! Die Ausfuhren sind damit von großer Bedeutung für die deutschen Produzenten und die Schaffung von Arbeitsplätzen.

Es gilt, bestehende Märkte zu pflegen und neue Wachstumsmärkte, insbesondere in Osteuropa, China, Indien und Südostasien zu erschließen. Wichtigste Voraussetzungen hierfür sind der faire Zugang zu diesen Märkten und Maßnahmen zur Markterschließung.

Erforderlich sind hierfür permanente Anstrengungen bei der Beseitigung von noch bestehenden tarifären, phytosanitären und veterinärrechtlichen Handelshemmnissen, sowie eine aktive Marktpflege mit unterstützenden Aktionen unter Einbindung der Politik.

Das BMELV stellt sich dieser Aufgabe, in dem es die deutschen Unternehmen der Agrar- und Ernährungsbranche mit gezielten Maßnahmen unterstützt, gewonnene Marktanteile zu halten und Zukunftsmärkte zu erschließen.