Veranstaltungen
Food Forum Lebensmittelexport
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und das Clustermananagement Ernährungswirtschaft in der Metropolregion Bremen-Oldenburg wollen Ihre Fragen beantworten:
- Wo liegen attraktive Absatzmärkte für die Lebensmittelindustrie
im Ausland? - Von welchen Fördermöglichkeiten können Unternehmen im Export profitieren?
- Welche Herausforderungen sind beim Lebensmittelexport in unterschiedliche Länder zu bewältigen?
Nutzen Sie die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit Branchenexperten und halten Sie Ausschau nach neuen Märkten.
- Termin: Donnerstag 19. August 2010
- Ort: Kulturzentrum PFL, Oldenburg
Flyer mit Anmeldeformular ( 913 KB)
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2. Außenwirtschaftstag

Auf dem zweiten Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft diskutierten Experten chancenreiche Absatzmärkte und Projekte partnerschaftlicher Zusammenarbeit.
Etwa 400 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung kamen am 17. Juni 2010 in Berlin zum zweiten Mal zu einem Außenwirtschaftstag zusammen. 40 Referenten und die Teilnehmer der Länderforen beleuchteten wichtige Märkte für deutsche Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft.
In EU-Märkten wie Polen und Frankreich sowie in Russland, einem der größten Drittlands-märkte, erzielen Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft bereits große Absatzerfolge. Sie gehören zu den starken Säulen des Exportgeschäfts und standen daher im Zentrum der Aufmerksamkeit.
Mit Brasilien und Indien rücken derzeit jedoch auch Märkte in den Fokus, denen mit Recht großes Potenzial eingeräumt wird: Beide Staaten gehören nicht ohne Grund zu den 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländern mit großen kaufkräftigen Bevölkerungsschichten, die sich hochwertige Lebensmittel leisten können. Ein Ziel des Außenwirtschaftstages bestand daher darin, das Augenmerk der vor allem kleinen und mittleren Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft frühzeitig auf die Chancen solcher Märkte zu lenken.
"Mit unserer Außenwirtschaftspolitik verfolgen wir einen umfassenden Ansatz. Auf der einen Seite erschließen wir und pflegen wir mit modernen Mitteln und Methoden des Absatzmarketings neue Märkte, die kaufkräftig, chancenreich und über die ganze Welt verteilt sind. Auf der anderen Seite treiben wir in unseren Partnerländern den Technologie- und Wissenstransfer voran: Das kommt dort den Bereichen Ernährung, Landwirtschaft und auch dem Verbraucherschutz zugute. Ich freue mich, dass Politik, Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam beim zweiten Außenwirtschaftstag darüber ins Gespräch kommen", hob Bundesministerin Ilse Aigner in ihrer Eröffnungsrede hervor.
Mehr als Unterstützung von Unternehmen
Der Außenwirtschaftstag geht auf eine gemeinsame Initiative des BMELV, der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie und des Auswärtigen Amts zurück. Ziel der Organisatoren ist es, die Unternehmen über die verschiedenen Formen staatlicher und privater Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Außenwirtschaft zu informieren sowie Chancen für Agrarprodukte aus Deutschland auf den Weltmärkten darzustellen.
Das BMELV fördert darüber hinaus in zahlreichen praxisnahen Projekten die Verbreitung von Know-how und bietet damit Hilfe zur Selbsthilfe. Es unterstützt gemeinsam mit ausgewählten Partnerländern den Auf- und Ausbau von standortgerechten landwirtschaftlicher Produktionsbedingungen und leistet so einen Beitrag zur Ernährungssicherung und zum Schutz natürlicher Ressourcen.
Das Ministerium arbeitet auf der Basis von Öffentlich-Privaten Partnerschaften mit der Wirtschaft zusammen. Der Bedeutung dieser Zusammenarbeit wird auf dem zweiten Außenwirtschaftstag durch ein eigenes Forum Rechnung getragen: "Public Private Partnership. Landwirtschaft verbessern, Ernährung sichern. Märkte erschließen".


