Gute Chancen für deutsches Schweinefleisch in China

Eine Marktstudie der Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH (CMA) vom August 2008 kommt für die deutschen Schweinefleischerzeuger zu einem positiven Ergebnis: Mittelfristig bietet der wachsende chinesische Markt gute Absatzmöglichkeiten - auch bei den Nebenprodukten.

Bevölkerungszuwachs und steigender Wohlstand in der in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt haben zu einer gesteigerten Nachfrage an Fleischprodukten geführt. Da diese durch den Eigenbedarf nicht mehr gedeckt werden kann, ergeben sich hier für deutsche Fleischexporteure neue Marktchancen. Denn deutsches Schweinefleisch ist bei chinesischen Verbrauchern beliebt und bietet einen ganz besonderen Wettbewerbsvorteil: ein funktionierendes System der durchgängigen Kontrolle und Rückverfolgbarkeit für höchste Qualität und Sicherheit der Produkte.

Gute Absatzmöglichkeiten bestehen zudem für Nebenprodukte wie Zungen, Lebern, Schwänze, Ohren, Pfoten sowie für Bäuche und Schultern, für Abschnitte, für Spezialzuschnitte von Schweinemasken bis zu Riblets für die weiterverarbeitende Industrie.

Allerdings birgt der chinesische Markt durch seine speziellen kulturellen und gesetzlichen Gegebenheiten auch besondere Risiken für unerfahrene Exporteure. Probleme lassen sich oft nur über eine persönliches Netzwerk lösen, Distributionskosten können oft erheblich sein etc. Die aktuelle CMA-Studie beleuchtet neben den Chancen auch diese Risiken und liefert eine umfangreiche Liste an Kontaktadressen.

Hier können Sie die vollständige Studie herunterladen ( 895 KB) .